Anschaffung einer Grundausstattung an Technik, Renovierungsmaterial, Stühle, Tische, Gemeinschaftsküche - für die flexible offene Nutzung der KUMA Gerstenberg
Die Kulturmanufaktur Gerstenberg ist ein Ort für alle ohne Ort. Es geht um Begegnung, Verständigung, Vernetzung und Gestaltung von Lebenswelt mit unterschiedlichen Mitteln. Obwohl so reich an Kultur, gibt es in Frankfurt (Oder) nur wenig Raum für die freie Szene. Wir wollen das ändern und diesen wichtigen Ort erhalten! Fast hätte es ihn nicht mehr gegeben, doch jetzt gibt es hier auf 400m² viel Raum für die Entfaltung und Vernetzung der freien Kunst- und Kulturszene in der deutsch-polnischen Doppelstadt. Sie ist jetzt schon Treffpunkt und Bühne, ein Arbeits- und Wohnzimmer für alle Kreativen und Kulturinteressierten.
Was passiert in der Kulturmanufaktur Gerstenberg? Sie ist jetzt schon Treffpunkt und Bühne, sie ist anregendes Arbeits- und Wohnzimmer für alle Kreativen und Kulturinteressierten. Im Foyer kann man nun verweilen. Durchgänge wurden geschaffen. Zwei talentierte junge Maler haben gerade ihr erstes gemeinsames Atelier eröffnen können. Eine Ausstellung dieser beiden sowie der syrischen Künstlerin Lava Moulem wird gerade gezeigt. Auch das deutsch-polnische UNITHEA-Festival ist eingezogen, ein Musikprobenraum von erstklassischen Folk- und Jazzmusikern ist entstanden, eine Jugendtheatergruppe probt auf der Studiobühne, Gleiches gilt für das Theater des Lachens, unseren wunderbaren Nachbarn. Hier berät zudem der Verein Doppelstadtkultur junge Menschen bei der Realisierung von Projektideen und es finden viele Veranstaltungen statt. Und hier treffen sich die in den Höfen angesiedelten KünstlerInnen und ArbeiterInnen. Türen werden geöffnet und Dinge sichtbar. Ein Ort mit Potential, der jetzt zu Beginn Eure Unterstützung braucht.
Wir wollen in der KUMA Gerstenberg die kleine Form qualitätsvoll zelebrieren. Von exzellenten Konzerten auf der Bühne über Skat-Abende im Foyer bis hin zu Kinovorführungen, Lesungen und unterschiedlichen Workshops, die Vielfalt ist immens, spricht verschiendene Menschen an und bringt sie zusammen. Dies alles schafft langfristig eine starke Gemeinschaft, die in Zeiten der zunehmenden Anonymität, der Polarisierung und Fremdenfeindlichkeit, sowie wachsender Unsicherheit eine wirkliche Alternative bieten kann. Frankfurt (Oder) braucht solch einen Ort. Wir wollen ihn ehrenamtlich gestalten, Menschen einen Raum für Ihr Schaffen geben und diese Bühne retten. Geht diesen Weg mit uns mit und gestaltet auch ihr die Zukunft an diesem besonderen Ort!
Ob Konzerte, Theater, Kino, Ausstellungen, Yoga, Selbstverteidigungskurse, Workshops und Gesprächsrunden oder feine Festivals für Menschen jedes Alters und jeder Nationalität - im Gerstenberg findet ihr bestimmt etwas Passendes! Die Kulturmanufaktur funktioniert partizipativ, ist gelebte Vielfalt. Denn das Besondere daran ist: Wer mag kann hier eigene Veranstaltungen organisieren. Beteiligung und Begegnung sind unsere Ziele und angesprochen sind alle, die sich involvieren wollen oder die hier Kultur erleben und genießen wollen. Handgemacht mit Herz und Verstand und einer herzlichen Einladung an alle, die mitmachen wollen.
Obwohl die freie Kunst- und Kulturszene Frankfurts sehr groß ist, fehlt ein freies Kulturzentrum in der Stadt. Die freie Szene braucht einen Ort, mit dem sie sich identifizieren kann, einen Ort an dem sie als Kunst- und Kulturschaffende gut arbeiten, sich vernetzen und gleichzeitig ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren können. Zugleich können in der KUMA Kulturinteressierte diese Kunst- und Kulturdarbietungen erleben. Das schafft Raum für Begegnung und Austausch in Zeiten zunehmender Polarisierung und Popularisierung und ist gerade jetzt wichtig.
Schon jetzt haben eine Vielzahl von KünstlerInnen, Vereinen und Kulturschaffenden sich hier zusammengefunden und ihr Interesse bekundet, gemeinsam aus dem Gerstenberg heraus Frankfurt (Oder) zu beleben und neue Projekte zu verwirklichen.
Facts:
- vielfältige qualitätvolle Kulturangebote
- Ort für Ideen(entwicklung und - realisierung)
- Raum für Begegnung, voneinander Lernen und Arbeiten
- Unterstützung von lokalen Künstler*innen
- möglichst ökologischer Betrieb
- Barrierefreiheit und langfristige Etablierung als Ziel
Schon jetzt wird die Kulturmanufaktur Gerstenberg zu 100% mit nachhaltigem Strom betrieben. Doch das reicht uns nicht. Ein regionales Angebot, ob an der Bar (Bier & Wein aus der Region) oder im WC (selbstgemachte Seife), ökologisch produzierte Printprodukte sind unser Ziel. Kunst darf hier verkauft werden, kann regional aber auch internernational sein, denn Frankfurt (Oder) ist durch die Nähe zu Polen, die Europa-Universität Viadrina und das IHP eine europäische wie internationale Stadt. Zukunftsorientierte Werte, wie Nachhaltigkeit, Partizipation, Barrierefreiheit und Vielfalt sind uns wichtig. Für die Umsetzung dieser Idee, die Startkosten brauchen wir Eure Unterstützung. Helft uns, diesen Ort zu erhalten und ihn wieder in etwas ganz besonderes zu verwandeln.
Eure finanzielle Unterstützung werden wir für die Startkosten nutzen, die Basis für einen langfristigen Erhalt der Kulturmanufaktur bestehen kann. Die Anfangsphase ist bekanntlich schwer und neben unserem ehrenamtlichen Engagement und unserer Tatkraft haben wir wenig eigene finanzielle Mittel. Das Geld wird für die technische Grundausstattung benötigt und für Renovierungsmaterialien wie Farben, Bodenbeläge u.Ä.. Auch Stühle und Tische, sowie die Schaffung einer Gemeinschaftsküche werden davon bezahlt. Übrigens: Bei allen Einkäufen achten wir auf einen ökonomischen Preis und eine möglichst ökologische Verträglichkeit. Dabei bauen wir möglichst auf regionale Verankerung!
Außerdem hoffen wir sehr, dass genügend Geld für das anfängliche Mittragen der Grundkosten gesammelt werden kann. Dazu gehören z.B. anteilig die Miet- und Nebenkosten (Strom, Versicherung, GEMA, Internet). Wir erwirtschaften nach Kräften die Grundkosten und geben dafür unsere Zeit und was wir finanziell haben. Wir sind jetzt schon erfolgreich damit, aber es reicht noch nicht. Die Kulturmanufaktur Gerstenberg wird sich etablieren und mit der Zeit selbst finanzieren können.
Unterstützt uns bei diesem Start, der einen Ort erhalten soll, der viel Geschichte hat und unglaublich viel Potential besitzt! Es ist ein Projekt, das diesen Stadtraum und die menschlichen Beziehungen darin sozial sowie kulturell mitprägen kann und mitgestalten will. Wir glauben daran. Wenn ihr uns unterstützen könnt, tut es. Herzlichen Dank!
Das Kernteam besteht aus Linda Pickny, Philip Murawski und Thomas Strauch und darf wachsen. Wir gründen derzeit einen gemeinnützigen Verein und mit Unterstützung des Gründungszentrums der Europa-Universität Viadrina eine GbR zum Tragen der Verantwortlichkeiten und des Mietvertrages. Wir gehen dieses Risiko ein, weil es ein Herzensprojekt mit Relevanz ist.
Wichtig ist für das Projekt unbedingt auch die sehr engen Partnerschaften mit Doppelstadtkultur e.V. und dem Theater des Lachens, sowie die Unterstützung der städtischen Bevölkerung.
Linda Pickny ist Kulturwissenschaftlerin, Netzwerkerin und Künstlerin.
Philip Murawski ist Kulturmanager und unterstützt junge Menschen bei der Realisierung ihrer Projektideen.
Thomas Strauch ist freischaffender Jazz- und Folk-Musiker, Festivalorganisator und Techniker.
Doppelstadtkultur e.V. zeichnet sich durch niederschwellige, frische und provokative Projektarbeit sowie ein vielfältiges Netzwerk aus.
Theater des Lachens e.V. Berührungen zulassen und Grenzen aufheben – das sind die wichtigsten Anliegen des Theaters des Lachens in Frankfurt an der Oder.
Der Kreis wird erweitert durch viele tolle KünstlerInnen und Kulturinteressierte: Christopher Kadetzki (Maler), P. Banause (Street Artist), Jan Schirrholz und Lars von Fensterplatzfilm, Franziska Dickmann (Vulva-Künstlerin), Anna Domke (Projektleiterin), Kathleen und Detlef Scheibner, Caro Henning, Saskia Heller, Diether Jäger (Schauspieler), Tobias Dittrich (Designer), UNITHEA-Festival, Theaterjugendgruppe "ProfiLaien", Søren Gundermann, René Pütsch und viele viele andere.
Team Gersti
Ebenfalls verantwortlich sind Linda Pickny und Thomas Strauch