Bittersüß sind die Milonganächte. Mal tanzt sie die Nacht durch und ist glückselig, mal sitzt er am Rand und ist gelangweilt von sich selbst und von den Menschen, die er dort antrifft. Oder sie fühlt sich ausgeschlossen und nicht gut genug. Wie dem auch sei, keiner kann die Finger davon lassen, ein zwei drei Mal die Woche zum Tango zu gehen und zu schauen, was er heute mit ihr / mit ihm macht!
Alle Protagonisten haben ihre eigene Strategie zu ihren Freuden zu kommen. Helena malt ihre Schuhe golden, um sich besonders hübsch zu machen. Christian tanzt weltweit auf Milongas, da er sich seinen Job danach ausgesucht hat. Ruben organisiert eigene Milongas, damit er sich der Tangoetikette nicht anpassen muss. Und während Susanna Frauen auffordert, weil es zu wenige Männer gibt, muss Joscha sich abgrenzen, da er als 'Tango-Star' schon zu viele Menschen kennt.
Nicht nur die Protagonisten eint das Bedürfnis nach Nähe und Intimität, sondern das Streben danach wohnt jedem in uns inne. Damit greift der Film ein universelles Phänomen auf, dass auf sehr viele andere 'Mikrokosmen' – so bezeichne ich die Tangowelt – übertragen werden kann.
Der Film ist eine künstlerische Dokumentation über die Freuden und Sorgen, kreative Aktivitäten und Alltäglichkeiten von Tangotänzern in Freiburg. Hierbei wird klar, dass sich das Leben vor allem im und rund um den Tango abspielt.
Freiburg steht stellvertretend für jede andere kleine Großstadt in Europa, denn die Themen der Tänzer sind überall die gleichen.
Mit Geldern des Kulturamtes Freiburg (und Eigenmitteln) haben wir genügend Filmmaterial gedreht, um mit dem Schnitt für den Kurzfilm zu starten.
Den fertigen Film möchten wir bei internationalen Kurzfilmfestivals einreichen. Außerdem können Tangoschulen und Tangomarathon-Organisatoren den Film für Screenings ausleihen.
Wir möchten den Film als Vorfilm in Kinos zeigen und an einen regionalen Fernsehsender verkaufen.
Dieser Kurzfilm steht für sich und ist gleichzeitig ein Vorgeschmack für den abendfüllenden geplanten Kinofilm.
Der Film ist für Tango-Tänzerinnen und Tänzer besonders interessant, da er neben den schönen Seiten des Tanzes auch seine Widrigkeiten zeigt.
Humor, Sinnlichkeit und Tiefgründigkeit erreichen aber auch jene, die nicht tanzen!
Die Dreharbeiten für den Kurzfilm sind abgeschlossen! Das Feedback nach meinem ersten Screening von 30 Minuten Material im Kommunalen Kino Freiburg war hervorragend und hat mich ermutigt, daraus schon einen abgeschlossenen Kurzfilm zu produzieren.
Die Protagonisten sind spitze, die Bilder wunderschön. Ein ernstes Thema mit viel Humor hübsch verpackt.
EMBRACE ist mein Debütfilm. Jede/r der/die ihn unterstüzt, unterstüzt mich als junge Filmemacherin!
Bei erfolgreicher Finanzierung stellen wir den bereits erfolgreich gezeigten 'work-in-progess'-Film so um, dass ein fertiger 30min Kurzfilm daraus entsteht. Das Geld brauchen wir für den Schnitt, das Sounddesign, die Farbkorrektur und die Übersetzung ins Englische. Und natürlich auch für das Crowdfunding selbst.
Irene Schüller, Autorin, Regisseurin, zweite Kamera, Schnitt (Freiburg)
Mahan Mobashery, Sound Design (Berlin)
Sonja Kulkarni EVOLUTION FILM, Creative Producer des langen Filmes, dramaturgische Beratung (München)
Evgeny Kalachihin, Schnittassistenz (Köln)
TEAM UMARMUNG / EMBRACE
www.irene-schueller.de