Mit „Cooking Samurai“ wollen wir uns im Exploitation-Genre ausprobieren. Wir wollen etwas wagen, was es in Deutschland zu wenig gibt: Einen Film mit Übertreibungen, überspitzten Figuren und B-Movie-Referenzen im Manier der 70er Jahre.
Die temparamentvolle Maya soll eigentlich nur Gulasch vorbereiten, doch sie flüchtet sich als taffe Samurai-Kriegerin in einen Tagtraum. Dort lernt sie, scheinbar unlösbare Aufgaben zu lösen.
Es soll ein cooler, ernstloser Kurzfilm werden, in dem Action und Komik im Vordergrund stehen. Dabei wollen wir nicht auf einen tiereren Sinn verzichten! Der buddhistische Spirit wird angerissen. Jedoch geht es nicht moralisch zu, sondern zur Sache.
Synopsis:
Küchenlehrling Maya wäre gerne eine Samurai-Kämpferin. Von ihrem Chef wird sie wegen ihrer Kampfkunstübungen in der Küche verwarnt. Mit ihrem Kollegen muss sie nach Zeitvorgabe Gulasch vorbereiten. Doch ständig stachelt sie der dreiste Kollege an.
Maya flüchtet in ihr Inneres. Sie stellt sich vor, in einem Samurai-Kloster zu trainieren. Aber sie ist nicht alleine: Auch ihre Arbeitskollegen werden zu Samurais. Mayas Traum wird härter als die Realität.
Doch sie wird lernen, die Kraft der konzentrierten Energie außerhalb ihres Traumes anzuwenden. Ihre Kollegen sollten besser in Deckung gehen. Am Ende wird es auf jeden Fall Gulasch geben.
Wir sind Studenten der Filmschule filmArche in Berlin und wollen im Juli einen Action-Comedy-Film drehen. Einerseits steht Unterhaltung im Vordergrund, allerdings ist es auch eine Übung und ein Experiment für uns. Wir wollen lernen, wie man einen Martial-Arts-Film macht.
Angesprochen fühlen sollen sich mit unserem Projekt vor allem Genre-Film-Nerds. Wir mögen Filme von Quentin Tarantino, Robert Rodriguez, Akira Kurosawa und (um ein paar europäische Vorbilder zu nennen) Fatih Akin, Jan Henrik Stahlberg und die Filmemacher des Neuen Deutschen Genrefilms.
Es wird ein kurzer Film, doch groß ist unser Bestreben, die deutsche Filmlandschaft zu verändern. Möchtest du das auch? Dann werde Fan, Unterstützer oder melde dich mal bei uns.
Wer „Samurai Cooking“ unterstützt, verhilft auch einem alternativen Filmschulkonzept auf die Sprünge. Als Studenten der filmArche sind wir nicht an die Konventionen der Hochschulen gebunden, müssen unsere Projekte aber selbst finanzieren.
Wir lernen, wie man mit wenig Geld viele Effekte erzeugt. Dabei sehen wir B-Movie-Produzenten wie Roger Corman als Vorbild. Wir brauchen nur ein bisschen Kohle für das Nötigste, den Rest schaffen wir mit unserer Kreativität, damit das große Geld für wichtige Dinge ausgegeben werden kann.
Wenn es funktioniert, machen wir weitere Genre-Filme, die immer besser werden.
Außerdem suchen wir Kontakte zu anderen Film- und Kunstschaffenden. Untersützer zu sein wäre ein Superstart!
Wir drehen im Juli 2016. Uns geht es nicht darum, die Samurai-Kultur authentisch darzustellen, doch um schöne Bilder schießen zu können, brauchen wir Material: Requisiten, Maske, Kostüme. Das geht einfacher, wenn man ein bisschen Geld hat.
Für kleine Spezialeffekte versuchen wir einen Experten dazuzuholen.
Außerdem möchten wir den Menschen, die uns zur Hand gehen (Schauspieler, SFX etc.), wenn möglich, einen symbolischen Betrag dazugeben, weil uns „leckeres Essen und Spaß im Team“ als Aufwandsentschädigung nicht reichen.
Wir sind Martin Dehn (Regie und Drehbuch), Steve Weihermüller (Kamera) und Tom Pilath (Produktion). Tom und Martin studieren Drehbuch, Steve im 4. Semester Kamera.
Hinter dem Film steht der filmArche e.V. Wir bilden eine autonome, basisdemokratische Filmschule in Berlin, wahrscheinlich die einzige selbstorganisierte in Europa und gestalten unseren Unterricht und die Projekte selbst.
Alpha 15
Tel.: +49 176 85040943