Hallo Herr Soergel,
vor einem Jahr hatten Sie angekündigt, demnächst die künftige Rechtsform festzulegen. Wie ist der Stand der Dinge? Ähnlich wie verschiedene "Vorredner*innen" fände ich es auch gut, wenn eine Konstruktion wie eine Stiftung, gGmbH oder über das Mietshäuser-Syndikat gefunden werden könnte, um einen etwaigen späteren zweckfremden Weiterverkauf (s. a. auch die Probleme beim "Colosseum" im Prenzlberg) auszuschließen oder zu erschweren. Der nahe Mehringhof zeigt zwar, dass auch eine "normale" GmbH 40 Jahre lang erfolgreich linksalternative Arbeit ermöglichen kann, aber das liegt vermutlich an der Konstruktion, dass die über 30 Projekte zugleich Gesellschafter*innen sind.
Auf der anderen Seite scheint es wohl aussichtsreicher zu sein, die riesige Lücke zwischen Guthaben und dem Kaufpreis - selbst wenn er reduziert würde - nicht allein durch viele Kleinspenden, sondern auch durch Anteile von solventen Menschen aus der Filmwirtschaft o.a. zu füllen.
Mit den besten Wünschen für ein besseres Neues Jahr!
Manfred Herrmann