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GreenUp Sahara

Crowdfunding erfolgreich beendet
242
Unterstütz­er:innen
15.640 €
Eingesammelt

Wir forschen für ein Hydrokultur-System, das Gemüse in der Wüste wachsen lässt.

Mangel- und Unterernährung sind in vielen Teilen Afrikas Alltag. Das wollen wir ändern und gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort ein wassersparendes Hydrokultur-System zum Gemüseanbau in Wüstenregionen entwickeln. Damit könnten siMehr anzeigen

Finanzierungszeitraum
22.05.19 - 04.07.19
Realisierungszeitraum
Ab Oktober 2019
Website & Social Media
Mindestbetrag (Startlevel): 15.000 €
In der algerischen Wüste werden Fraunhofer-Forscher in Kooperation mit lokalen Ingenieuren und dem WFP das Hydrokultur-Konzept zum Gemüseanbau weiterentwickeln.
Stadt
Stuttgart
Kategorie
Wissenschaft
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Worum geht es in dem Projekt?

Menschen in Wüstenregionen sind extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Durch das Fortschreiten des Klimawandels hat sich die Situation in den vergangenen Jahren für viele Wüstenbewohner zugespitzt. Andauernde Unter- und Mangelernährung sind die Folge. Besonders schlimm ist die Lage in Flüchtlingscamps, die schon seit Jahren von der Hilfe internationaler Organisationen abhängig sind.

Wir haben uns selbst ein Bild von der Lage vor Ort gemacht und sind Mehr anzeigen

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Basierend auf dem Erfolg des hydroponischen Gerstenanbaus des World Food Programme (WFP) entwickeln wir das Hydrokultur-Konzept weiter, damit die Sahrawi Salat, Gemüse und Kräuter zu Hause oder in Kooperativen vor Ort anbauen können. Wir wollen die Verfügbarkeit von essentiellen Lebensmitteln in den Lagern erhöhen und ernährungsbedingte Mangelerscheinungen bekämpfen. Das integrierte System setzt auf effiziente Wasserwiederverwendung zum kaskadischen Anbau Mehr anzeigen

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Hydrokultur ist ein echter Game-Changer! Wir könnten damit die Ernährung von hunderttausenden Menschen langfristig sichern und Mangelernährung bekämpfen. Sie entwickeln die Möglichkeit, sich selbst zu versorgen und sind weniger auf die Hilfe von außen angewiesen – ganz nach dem Motto »Hilfe zur Selbsthilfe«.

Das Pilotprojekt könnte in anderen Regionen der Welt Anwendung finden und einen Beitrag zum Kampf gegen Klimawandel, Welthunger und Fluchtursachen leiMehr anzeigen

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Für den größtmöglichen Impact wollen wir das Hydrokultur-Konzept gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung und dem World Food Programme (WFP) weiterentwickeln.

Mit Erreichen des ersten Fundingziels (15.000 €) werden Marc und zwei weitere Fraunhofer-Forscher voraussichtlich ab Oktober 2019 für ca. eine Woche in das Flüchtlingscamp in Algerien reisen. Dort werden sie mit dem Ingenieur Taleb Brahim und dem WFP geeignete Materialien für ein skalierbares HydrokultuMehr anzeigen

Wer steht hinter dem Projekt?

Marc Beckett ist Wissenschaftler am Fraunhofer IGB in Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Wassermanagement- und Wassernutzungssysteme. Anfang des Jahres veröffentlichte Marc mit Kollegen eine Fallstudie zu Rahmenbedingungen für Wasser- und Nährstoffwiederverwendung in Belgien. Aktuell ist er an mehreren Forschungsprojekten zu nachhaltiger Wasser- und Kreislaufwirtschaft im südlichen Afrika und IndiMehr anzeigen

Kooperationen

Fraunhofer IMW

Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW untersucht mithilfe eines Fragebogens die Wirksamkeit, Reichweite und Zufriedenheit der Kampagne. Hier geht's zur Umfrage.