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Kritische sexuelle Bildung

Crowdfunding erfolgreich beendet
15
Unterstütz­er:innen
1.007 €
Eingesammelt

Mit unserem Workshop stehen wir für eine andere Form sexueller Bildung und einen neuen Sexualkundeunterricht.

Christliches Menschenbild, Schutz von Ehe und Familie und Sexualität als Fortpflanzungsangelegenheit? So sieht Sexualkundeunterricht in Deutschland im Jahr 2022 aus. Heteronormativ, ideologisch geprägt und biologistisch orientiertMehr anzeigen

Finanzierungszeitraum
12.12.22 - 12.02.23
Realisierungszeitraum
laufend bis Ende 2023
Mindestbetrag (Startlevel): 1.000 €
Mit 1.000 Euro finanzieren wir alle bis zum Frühjahr geplanten Workshops. Mit 3.500 Euro können wir das gesamte Jahr 2023 abdecken.
Stadt
Tübingen
Kategorie
Bildung
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Primäres Nachhaltigkeitsziel
5
Geschlechtergleichheit

Worum geht es in dem Projekt?

Wir haben einen Workshop für Schüler*innen unterschiedlicher Jahrgangsstufen entwickelt, in dem wir uns mit Fragen rund um Geschlecht und Sexualität auseinandersetzen. Der Workshop versteht sich als Gegenentwurf zum rein biologisch orientierten und heteronormativen Sexualkundeunterricht in Schulen.

Im Rahmen der Lehrpläne ist meist ausschließlich eine Auseinandersetzung mit der körperlichen Entwicklung, Verhütung, Schwangerschaft und teilweise mit verschieMehr anzeigen

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Workshop richtet sich an Schüler*innen der Jahrgangsstufen 6 bis 12. Unser Ziel besteht darin, den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, abseits bestehender Vorstellungen davon, was normal oder erwünscht ist, über Geschlecht und Sexualität nachzudenken. Wir zielen dabei nicht auf die Vermittlung bestimmter Weltanschauungen, sondern vielmehr auf kritische Reflexion. Dementsprechend setzen wir bei konkreten Fragen, Problemen oder Vorstellungen der ScMehr anzeigen

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Nur 47 Prozent der Menschen in Deutschland haben in ihrem Sexualkundeunterricht über Homosexualität gesprochen. In weniger als 37 Prozent der Fälle wurden Schwangerschaftsabbrüche thematisiert. Sexuelle Praktiken wurden in weniger als 40 Prozent der Fälle behandelt. „An den Schulen liegt immer noch der Fokus auf gegengeschlechtlicher heterosexueller Liebe, oftmals gebunden an traditionelle Rollenklischees“, sagt Janina Glaeser von der Gewerkschaft ErziehunMehr anzeigen

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld fließt in die Finanzierung unserer Workshops. Unsere Workshops sind für gewöhnlich vierstündig und erfordern (auch in der Vor- und Nachbereitung) einen enormen Zeit- sowie Materialeinsatz. So müssen wir neben Verbrauchsmaterialien wie Plakaten, Zetteln, Stiften oder Spielutensilien auch Fahrtkosten tragen und würden gerne alle Helfer*innen für die aufgewendete Zeit entschädigen können. Darüber hinaus arbeiten wir daran, auch über den Raum StuttgarMehr anzeigen

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir, Teresa Pohl und Lukas Krönert, haben im Rahmen unseres Masterstudiums der Literatur- und Kulturtheorie an der Universität Tübingen einen Schwerpunkt im Bereich Gender bzw. Queer Studies gesetzt. Den Workshop haben wir ursprünglich im Rahmen des Studiums in Zusammenarbeit mit Didaktiker*innen entwickelt, würden ihn aufgrund seiner Relevanz jedoch gerne weiterführen.

Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt dieses Projekt?

Primäres Nachhaltigkeitsziel

5
Geschlechtergleichheit

Warum zahlt das Projekt auf dieses Ziel ein?

Wir arbeiten auf Grundlage der Queer Theory, dekonstruieren die Vorstellung eines binären, biologisch begründeten Geschlechtsmodells sowie die Gesamtkategorie 'Geschlecht'. Unser Projekt ist damit im Sinne zweier Kategorien der SDG als nachhaltig zu bewerten.

Dieses Projekt zahlt außerdem auf diese Ziele ein

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Bildung
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