Ein Gedenken an die Frauen der Herbertstraße 1933-1945
Das Projekt macht Schicksale sichtbar. Die Schicksale der Frauen, die zwischen 1933-45 in der Herbertstraße hinter Sichtblenden gearbeitet haben. Wir möchten über das Crowdfunding eine wissenschaftlich fundierte, historische Aufk… Mehr anzeigen
Jedes Jahr laufen Millionen Tourist:innen an der Herbertstraße vorbei, bleiben stehen, stellen Vermutungen an, fotografieren. Sie ist eine der bekanntesten Straßen auf St. Pauli und in ihrer Art deutschlandweit einmalig. Legendär und abgeschirmt, denn Metallblenden verhindern zu beiden Seiten die freie Sicht in die Bordellgasse.
Aber wer ließ sie zu welchem Zweck errichten? Doppelmoral und Propaganda führten dazu, dass Hamburgs Gauleitung d… Mehr anzeigen
Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?
Ziel ist an einem markanten Ort der Verachtung von Frauen ein Zeichen für Menschenwürde zu setzen. Zielgruppe: Freundinnen und Freunde, Besucher und Bewohner St. Paulis, die ihren Kiez nicht nur oberflächlich lesen, sondern ihn als lebendiges Kulturerbe verstehen, sollte es das wert sein.
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
Das Projekt ist unterstützenswert, weil damit eine Opfergruppe der NS-Zeit sichtbar wird, die bis dato nahezu keine Aufmerksamkeit bekam.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Spurensuche erfordert Zeit, Honorar- und Sachmittel, die das Team über Crowdfunding finanzieren möchte. Vor den Sichtblenden auf der Davidstraße wird ein Messing-Bordstein (ähnlich der Stolpersteine) verlegt werden mit der Inschrift: ENTRECHTET AUSGEGRENZT ERMORDET 1933 BIS 1945 IM GEDENKENAN DIE FRAUEN IN DER HERBERTSTRASSE UND ANDERSWO Ausserdem ein QR-Code, der auf eine Aufklärungs-Webseite leitet.
Dieses Crowdfunding braucht die Unterstützung von Künstler… Mehr anzeigen
Wer steht hinter dem Projekt?
Historikerin Eva Decker kennt viele Geschichten und die Geschichten St. Paulis. Sie sieht (findet), dass es sehr wenig Forschung über diese vergessene Opfergruppe gibt. Gemeinsam mit Julia Staron, Vorständin des Vereins „Lebendiges Kulturerbe St. Pauli e. V.“ greift sie die Initiative von Sieghard Wilm, Pastor der St. Pauli Kirche, auf, diesen Frauen ein würdiges Gedenken zu schaffen und mit dem „Mythos hinter den Sichtblenden“ aufzuräumen. Deshalb ist a… Mehr anzeigen
Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt dieses Projekt?
Primäres Nachhaltigkeitsziel
4
Bildung
Warum zahlt das Projekt auf dieses Ziel ein?
Wir klären über eine weitgehend vergessene Opfergruppe des Nationalsozalismus auf indem wir Biographie Arbeit machen über Frauen in der Sexarbeit. Damit nehmen wir den Frauen das Stigma das ein Unrechtsregime auf sie gelegt hat und erkennen ihr Recht auf Schutz und Würde an. Wir versprechen uns davon den Effekt, das demokratische Bewusstsein zu stärken sich für Gerechtigkeit und Schutz von Sexarbeiterinnen und weiteren Prekären Randgruppen einzusätzen.