Crowdfinanzieren seit 2010

Landwirtschaft 5.0

Crowdfunding erfolgreich beendet
219
Unterstütz­er:innen
30.307 €
Eingesammelt

Biodiversität stärken, globale Abkühlung einleiten. Mit einer neuen Landwirtschaft zur Rettung der Artenvielfalt und des Klimas. Jetzt umsteuern.

Artensterben, Klimakrise - und nichts passiert? Unsere Denkfabrik hat in den letzten 2 Jahren ein Konzept für eine giftfreie und klimapositive Landwirtschaft entwickelt. Diese wollen wir jetzt auf die Felder bringen.

Dazu schaffen Mehr anzeigen

Datenschutzhinweis
Finanzierungszeitraum
13.09.19 - 31.10.19
Realisierungszeitraum
1.11.2019-31.10.2020
Website & Social Media
Mindestbetrag (Startlevel): 15.000 €
Wir informieren die Öffentlichkeit über das Lösungskonzept LW5.0. Darüber finden wir weitere Unterstützer*innen und staatliche Förderung.
Stadt
Offenburg
Kategorie
Wissenschaft
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Paul Wöbkenberg
Paul Wöbkenberg
vor 1978 Tagen
Hallo Herr Kray, wir von Ecosia (der Suchmaschine, die Bäume pflanzt) investieren in Projekte, die die Zukunftstauglichkeit von regenerativer Landwirtschaft unter Beweis stellen (www.ecosia-regenerative-agriculture.com). Ich würde mich gerne mal mit Ihnen austauschen. Könnten Sie mich vielleicht unter [E-Mail entfernt] anschreiben? Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen, Paul Wöbkenberg
Andreas Pfennig
Andreas Pfennig
vor 2020 Tagen
Hallo, ich bin von Bekannten auf Ihr Projekt aufmerksam geworden und habe 2 Fragen. 1. Bei der Verkohlung der Pflanzen entstehen eine Vielzahl von Komponenten, von denen einige absehbar krebserregend sind. Wie stellen Sie sicher, dass diese nicht auf den Acker kommen? 2. Im Video geben Sie an, dass Ihre Produktivität höher als die konventioneller Landwirtschaft ist. Wie viele Kalorien produzieren Sie pro Quadratmeter (Referenz wären z.B. 2300 kcal/(m^2 Jahr bei Weizen in D), bezogen auf die Gesamtfläche, d.h. inkl. der Grünstreifen. Wenn Ihre Produktivität geringer ist, was sind dann Ihre Ideen gegen die vielen unterernährten Menschen in der Welt, die darauf zurückzuführen sind, dass die Nahrungsmittel einfach nicht ausreichen? Viele Grüße, Andreas Pfennig
Prof. Dr. Daniel Kray
Prof. Dr. Daniel Kray
vor 2020 Tagen
Lieber Herr Pfennig, herzlichen Dank für Ihre wichtigen Fragen. Zunächst zum Verkohlungprozess (Karbonisierung): Richtig ausgeführt, entsteht eine sehr saubere Pflanzenkohle (PK), die frei von schädlichen Substanzen (wie bspw. polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe / PAK) ist. Die Qualitätskontrolle der PK wird am besten über das European Biochar Certificate (EBC) sicher gestellt. PK mit diesem Zertifikat sind das am schärfsten kontrollierte Bodenhilfsmittel überhaupt. Mit deutlich schärferen Grenzwerten als z.B. bei Kompost. Lesen Sie sich dazu gerne beim Fachverband Pflanzenkohle e.V. ein: fvpk.de. Zur Ertragssteigerung: Diese hängt naturgemäß von vielen Faktoren wie lokales Klima, Bodenqualität, Kultur und Bodenbearbeitung ab. Sie ist inzwischen sehr gut untersucht: Zu PK gibt es bereits etwa 5.000 rezensierte wissenschaftliche Studien, die z.B. Prof. Glaser gut in einer Metastudie zusammengefasst hat. Betrachtet man alle Feldversuche weltweit, ist die mittlere Ertragssteigerung gegenüber NPK-Düngung etwa 10%. In Ländern der dritten Welt, z.B. Nepal, liegt der Durchschnitt der Erntesteigerung bei etwa 100%. Das heißt, wir werden insbesondere in den ärmeren Ländern eine erhebliche Verbesserung der Nahrungsmittel-Versorgung haben. Bei uns rechnen wir im Mittel mit 10-20% Plus, sodass die beiden Biodiversitätsstreifen in etwa ausgeglichen werden können. Herzliche Grüße Daniel Kray
Andreas Pfennig
Andreas Pfennig
vor 2019 Tagen
Lieber Herr Kray, herzlichen Dank für die ausführliche Antwort! Viele Grüße Andreas Pfennig
Christian Jacobi
Christian Jacobi
vor 2022 Tagen
Klasse Projekt. Ich bin an der Fachschule für Öko-Landwirtschaft in Kleve und freue mich sehr, dass Sie das machen! LG Christian Jacobi
Christian Jacobi
Christian Jacobi
vor 2022 Tagen
p.s.: Ackerfläche in D beträgt nur knapp ein Drittel (bei 50% ist Grünland inbegriffen), oder?
Prof. Dr. Daniel Kray
Prof. Dr. Daniel Kray
vor 2022 Tagen
Laut UBA werden 50,9% landwirtschaftlich genutzt: [Link entfernt]
Prof. Dr. Daniel Kray
Prof. Dr. Daniel Kray
vor 2022 Tagen
Danke für die Unterstützung!
Christian Jacobi
Christian Jacobi
vor 2021 Tagen
Ja, richtig, und da sind Grünlandflächen mit inbegriffen (weil Sie im Video kurz von der "hälfte Acker" sprechen). Grünland fällt im Groben mit unter Ihre Ansichten. Ich würde es aber insofern gesondert betrachten, als die Bewirtschaftungsweise sich stark unterscheiden kann, z.B. durch nachhaltige Weidehaltung. Das aber nur am Rande. Großartiges Projekt. Ich wünsche Ihnen alles Gute! Herzliche Grüße, Christian
Prof. Dr. Daniel Kray
Prof. Dr. Daniel Kray
vor 2020 Tagen
Ganz herzlichen Dank!

Kooperationen

Stadt Offenburg

Offenburg - die Stadt zwischen Rhein und Reben - hat viel zu bieten. Nehmen Sie sich Zeit und informieren Sie sich über die Möglichkeiten, von hier die Umgebung zu erkunden

Netzwerk Blühende Landschaft

Das NBL setzt sich seit 2003 für Bienen, Hummeln & Co. in der gesamten Kulturlandschaft ein und findet gemeinsam mit Landwirten clevere Lösungen für Harmonie von Landbau und Biodiversität.

Hochschule Offenburg

Die Hoch­schu­le für An­ge­wand­te Wis­sen­schaf­ten Of­fen­burg wurde 1964 als Staat­li­che In­ge­nieur­schu­le ge­grün­det. Am Institut für Energiesystemtechnik INES wird an den Lösungen für die Klimakrise geforscht.

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